Persönliches

Warum – kann ich nicht genau sagen – aber ganz sicher ist, das ich ein Mensch bin der im gehen besser denken kann als im sitzen.
Schon als Kind haben sich meine Gedanken und meine Hände miteinander gegen meine direkte Umwelt verschworen und diese mit unzähligen Basteleien „beglückt“. Fast als würden meine Hände ein Eigenleben führen und, ohne weiteres, eine Art eigene Ordnung der Dinge und Stoffe erfinden.

Spätestens während des Studiums stellte sich heraus, dass mir der Arbeitsraum „Schreibtisch“ nicht ausreichen würde. Ich wollte etwas Ganzes, was ich geplant hatte auch bauen, erleben und erfahren. Planung wollte sich mir als elitäres Instrument nicht so recht erschließen.

In den Zeiten von Bleistift und Reißbrett habe ich mir die Werkstatt als kreatives Instrument erarbeitet und gelernt, die gemachten Erfahrungen in die Planung zu integrieren.
Idee und Bewegung sind für mich immer noch die wichtigsten Begriffe.
Planung ist wie Musik, erst der Körper kann sie im Tanz sichtbar machen.